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BBÖ Personenzug-Tenderlokomotive 378.78


Beschreibung | Lieferdaten | Lebenslauf | Technische Daten | Zeichnung | Film


Beschreibung

Mitte der 20er Jahre fehlten auf den Neben- und Lokalbahnen in Österreich schnelle und sparsame Tenderlokomotiven, um den Zugbetrieb auf diesen Strecken zu beschleunigen. Nach den Ideen von Alexander Lehner wurde durch die Lokomotivindustrie ein 1`D1`-Tenderlokomotive entworfen, bei der bereits bestehende Bauteile von anderen Lokomotivbauarten verwendet werden konnten.

Als Vorgaben wurden 11 t Achsdruck, ein Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, reichliche Kesselkapazität, einfaches Triebwerk mit BBÖ-Lentz-Ventilsteuerung, großen Kohlen- und Wasservorräten und einer Leistung von rund 800 PS verlangt.

Von 1927 bis 1931 waren alle vier österreichischen Lokomotivfabriken an der Lieferung von insgesamt 167 Maschinen beteiligt. Durch sie konnte der Betrieb auf den oft steigungsreichen Neben- und Lokalbahnen enorm gesteigert werden.

Die Lokomotive 378.78 wurde im August 1980 von der euroVapor als 93.1378 übernommen und auf der Museumsbahn im Wutachtal eingesetzt. Im Oktober 1999 kam Sie zur Kandertalbahn und war für die Beförderung von schweren Sonderzügen im Einsatz. Nach Fristablauf wurde die Lokomotive in den Jahren 2007 bis 2011 in der Werkstatt Kandern aufgearbeitet. Sie trägt jetzt wieder die alte Bezeichnung 378.78.


378.78 nach der Fertigstellung mit einem Planzug bei Wittlingen.Foto: © Thomas Pfefferle

Erster Einsatztag der 378.78 nach Revision am 01.05.2011 bei Binzen.Foto: © Claus Linke


Letzter Einsatztag der 93.1378 am 22.10.2001 in Wollbach.Foto: © Wolfgang Hugenschmidt


Lieferdaten

Gattung:1 D1 h2t
Betriebsnummer:93.1378
BBÖ-Nmmer:378.78
Hersteller:StEG (Landesbefugte Maschinenfabrik der priviligierten
Österrechisch-Ungarischen Staatsbahngesellschaft Wien
Hersteller Lokkessel:Lokomotivfabrik Wiener Neustadt vorm. G. Sigl
Baujahr:1927
Fabrik-Nr.:4797
Ablieferung:24.09.1927
Abnahme:27.09.1927


Lebenslauf

Einsatz bei der BBÖ, euroVapor und Kandertalbahn

01.10.1927 - ?Heizhausleitung Wien Ost
10.03.1942 - 24.04.1942Ausbesserungswerk Wien-Floridsdorf zur HU
24.04.1942 - 05.05.1945Zugförderungsstelle St. Valentin N.-Ö.
06.05.1945 - 14.05.1949Zugförderungsstelle Garsten
15.05.1949 - 30.06.1949Zugförderungsstelle Hieflau
01.07.1949 - 12.10.1949Zugförderungsstelle Attnang-Puchheim
13.10.1949 - 20.01.1957Zugförderungsstelle Aspang
21.01.1957 - 31.05.1975Zugförderungsstelle Mistelbach
01.06.1975 - 30.03.1976Hauptwerkstätte Knittelfeld zur HU
31.03.1976 - Zugförderungsstelle Gmünd, N.-Ö.
07.1979 - 08.1990Kärntner Museumsbahnen,
Zugförderungsstelle St. Veit / Glan
08.1990Übernahme durch die Eurovapor
08.1990 - 10.1999Einsatz auf der Wutachtalbahn
10.1999 - 22.10.2007Einsatz auf der Kandertalbahn
23.10.2007 - 30.04.2011Werkstatt Kandern zur HU
01.05.2011 - Einsatz auf der Kandertalbahn

Technische Daten

Geschwindigkeit:60 km/h
Zylinderdurchmesser:450 mm
Kolbenhub: 570 mm
Treibraddurchmesser: 1140 mm
Laufraddurchmesser:870 mm
Kesseldruck:14 kg/cm2
Wasservorrat:10,0 m3
Kohlevorrat:3,0 t

Rostfläche:2,0 m2
Kesselheizfläche:150,6 m2
Strahlungsheizfläche:9,6 m2
Überhitzerheizfläche:30,0 m2
Leergewicht:49,8 t
Dienstgewicht:66,5 t
Länge über Puffer:11,96 m
Leistung:783 PS
Zeichnung